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Galgantwurzel

Die Galgantwurzel ist korrekterweise nicht die Wurzel, sondern das Rhizom des Echten Galgants (Alpinia officinarum), der eine ausdauernde krautige Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) ist. Das Rhizom kann bis zu einem Meter lang werden.

Als wäre Galgant ein milder Ingwer, duftet und schmeckt er aromatisch-würzig nach Zitrone und ist mit einer leichten Schärfe und Bitterkeit versehen.
Galgant gilt wichtiger Bestandteil diverser Gewürzmischungen, beispielsweise für Curry, Leberwurst, aber auch Cola.

Besonders gut eignet sich diese gemahlene Galgantwurzel in der Küche für feine, insbesondere exotische Suppen, Saucen, Meeresfrüchte und diverse Currygerichte.

Beifußkraut

Der Beifuß (Artemisia vulgaris) stammt aus der Familie der Korbblütler und ist unter vielen Beinamen wie beispielsweise Besenkraut, Fliegenkraut, Jungfernkraut oder auch Weiberkraut bekannt.

Mit seinem würzigen, bitteren Aroma eignet er sich ausgezeichnet als Küchengewürz. Aufgrund seiner den Appetit und die Verdauung anregenden Eigenschaften kommt er besonders bei sehr fettreichen Speisen optimal zum Einsatz.

Ingwerwurzel

Der Ingwer (Zingiber offininale), auch bekannt unter den Namen Imber, Ingber, Ingwer- oder Immerwurzel, stammt aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae).

Botanisch gesehen handelt es sich bei der Ingwerwurzel nicht um eine Wurzel, sondern den Hauptspross der Pflanze, das sogenannte Rhizom.

Mit seinem zitronenähnlichen Geschmack und seiner würzigen Schärfe harmoniert Ingwer in der Küche mit vielerlei Lebensmitteln und Gerichten. Veredeln Sie mit dieser gemahlenen Ingwerwurzel nicht nur Saucen, Eintöpfe und Suppen, sondern bereiten Sie mit ihm auch Fleisch-, Fisch-, Meeresfrüchte- und Gemüsemarinaden. Des Weiteren harmoniert Ingwer ausgezeichnet in Marmeladen, Chutneys, frischen Obstsalaten oder im Joghurt. Ein heißer Ingwertee an kalten Tagen kann Wunder bewirken und erwünschte Wärme bringen.

Bekannt unter weiteren Namen wie Ingber, Immerwurzel oder Imber ist der Ingwer eine krautige Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae).
Die Ingwerwurzel, bei der es sich im botanischen Sinn nicht um eine Wurzel, sondern um ein Rhizom (Hauptspross der Pflanze) handelt, ist in der Küche vielseitig einsetzbar.

Mit seiner würzigen Schärfe und seinem zitronenähnlichen, hoch aromatischen Geschmack veredelt Ingwer nicht nur diverse Suppen, Eintöpfe und Saucen, sondern er ist auch eine herrliche Marinade für Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte und Gemüse. Geben Sie ein wenig Ingwer in Ihre selbst gemachte Marmelade oder in Ihr eigenes Chutney und sich machen darauf etwas ganz Besonderes.

Mit einem Teelöffel dieses geschnittenen Ingwers wird Ihr kochend heißes Wasser zu einem wunderbar wärmenden Tee für kalte Tage.

Paprika rot

Die Paprikapflanze (Capsicum) ist insbesondere durch ihre gleichnamigen Früchte bekannt und zählt zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

In der Küche ist die Paprika vielseitig einsetzbar, wobei sie eigentlich auf den pikanten Bereich beschränkt ist. Hier zaubern Sie aber nicht nur Klassiker, wie Gulasch, Gulaschsuppe, Paprikahendl oder ein Schwammerlgulasch mit Eierschwammerln/Pfifferlingen, sondern auch Grillsaucen, Dips oder die berühmte französische Ratatouille.

Piment

Piment ist der Name des immergrünen Baumes Pimenta dioica und des Gewürzes, das aus den auf ihm wachsenden, halb reif geernteten und getrockneten Früchten gewonnen wird. Piment wird auch Nelkenpfeffer, Neugewürz (aus der „Neuen Welt“), Jamaikapfeffer, Vier- oder Allgewürz genannt und stammt aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae).

Die Namen Vier- bzw. Allgewürz rühren von dem Geschmack des Piments, denn dieser erinnert zugleich an die warme Gewürznelke, die herbe Muskatnuss, den scharfen Pfeffer und den süßlichen, warmen Zimt – sprich: an VIER Gewürze!

Einst von Christoph Kolumbus für die europäische Küche entdeckt, wird es heute bei uns besonders gerne für diverses Weihnachtsgebäck verwendet, kommt aber auch bei der Wurstherstellung zum Einsatz. Ergänzen Sie doch Ihren nächsten Glühwein neben ein wenig Nelke und Zimt auch mit ein wenig Piment!

Dillkraut

Dillkraut (Anethum graveolens), auch Dill, Dille oder Gurkenkraut genannt, wird heute weltweit angebaut, stammt jedoch ursprünglich aus Vorderasien. Die einjährige, krautige Pflanze gehört zur Familie der Doldenblütler und ist in der Küche vielseitig verwendbar.
Besonders gerne wird Dill in Kombination mit Gurken (Gurken-Salat, Rahm-Gurken-Salat, Gewürzgurken, …), mit Fisch und mit diversen Milchprodukten (Topfenaufstrich, Kräuterbutter, Rahm- oder Joghurtdip, …) verwendet. Er schmeckt aber auch ausgezeichnet, wenn man ihn schlicht über gekochte oder gebratene Kartoffeln, über gegartes Gemüse oder frische Salate streut.

Senfkörner

Die Senfpflanze, die aufgrund ihrer weißen Samenkörner „Weißer Senf“ (Sinapis alba), aufgrund ihrer gelben Blüten aber auch „Gelber Senf“ genannt wird, ist eine einjährige krautige Pflanze, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört.

Ihre Heimat liegt im Mittelmeerraum, sie wird allerdings auch in Mitteleuropa kultiviert.

Wie der Name bereits verrät, sind die gelblich-weißen Senfkörner unersetzbarer Hauptbestandteil bei der Produktion von Speisesenf mittlerer Schärfe.

Verglichen mit den braunen Senfkörnern sind die weißen (auch „gelbe“) Senfkörner eher mittelscharf und von mildem, süßlichem Aroma.

Herrlich schmecken diese ganzen weißen Senfkörner auch, wenn man sie für Fleischmarinaden verwendet oder, wenn man diese mörsert und damit frische Salate würzt.

Senfkörner weiß

Der Weiße Senf (Sinapis alba) ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Aufgrund ihrer gelblich-weißen Samenkörner wird die Pflanze „Weißer Senf“ genannt, aber auch „Gelber Senf“ aufgrund ihrer gelben Blüten.

Die hübschen runden, weißen Senfkörner sind von mittlerer Schärfe und eher mild und süßlich in ihrem Aroma und werden in erster Linie für die Herstellung von mittelscharfem Speisesenf verwendet.

Würzen Sie mit Ihren weißen gemahlenen Senfkörnern Salate und Saucen oder verrühren Sie ein wenig dieses Pulvers in Ihre Fleisch oder Fischmarinade.

Bertramwurzel

Der mehrjährige Bertram (Anacyclus pyrethrum) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die im Mittelmeerraum ihre Heimat findet.
In der Hildegardküche gilt die Bertramwurzel als sehr wichtiges Gewürz. Aufgrund ihres zurückhaltenden Geschmacks kann sie vollkommen unkompliziert in beinahe jeder Speise mitgekocht oder unmittelbar vor dem Verzehr auf dieser verstreut werden.

Das zuerst beinahe neutrale Aroma entwickelt nachträglich eine dezente und angenehme Schärfe und harmoniert so mit nahezu allem, sei es eine deftige Suppe, gedünstetes Gemüse, gegrilltes Fleisch oder selbst das morgendliche Frühstücks-Müsli.

Kardamom

Der Grüne Kardamom (Elettaria cardamomim) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae).

Mit seinem warm-würzigen Geschmack, seiner milden Schärfe und seiner zitronenähnlichen Süße wird gemahlener Kardamom in unseren Breiten am liebsten zum Verfeinern von Weihnachtsbackwaren wie Keksen, Lebkuchen und Spekulatius verwendet. Im asiatischen und arabischen Raum ist Kardamom ein weitverbreitetes Universalgewürz, weshalb er Hauptbestandteil diverser Gewürzmischungen wie Curry und Masala ist.

Eine Prise Kardamom im Kaffee oder Kakao verleiht dem Getränk eine warme, exotische und sehr reizvolle Note.

Muskatblüte/Macisblüte

Bei der Muskatblüte, auch Macis oder Mazis genannt, handelt es sich um den Samenmantel der Frucht (Muskatnuss) des Muskatnussbaumes (Myristica fragrans).

Sie verströmt ein herrlich feinwürziges Aroma, schmeckt aber eher harzig und aromatisch mit einer leicht bittersüßen Note und ist wesentlich zurückhaltender und dezenter als die allseits bekannte Muskatnuss.

In unseren Breiten ist Macis leider ein zu wenig wahrgenommenes Gewürz, obwohl sie doch klassischer Bestandteil bei der Herstellung von Leberkäse und Weißwürsten ist.

Sehr fein harmoniert das Aroma der Muskatblüte des Weiteren mit Fleischgerichten und in diversem Gebäck.

Die Muskatblüte, auch bekannt unter den Namen Macis bzw. Mazis, ist der Samenmantel des Samens (Muskatnuss) des Muskatbaumes (Myristica fragrans).

Entgegen ihrem herrlichen, feinwürzigen Aroma, zeigt sich der Geschmack der Macis als eher harzig-aromatisch in Begleitung mit einer feinen bittersüßen Note. Die Muskatblüte ist um einiges dezenter und unaufdringlicher im Geschmack als ihre bekanntere „Schwester“ die Muskatnuss.

Bei uns ist sie wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Leberkäse und Weißwürsten, wird ansonsten jedoch leider als Gewürz kaum wahrgenommen.

Lassen Sie sich von der attraktiven Würzkraft der Macis überzeugen und veredeln Sie mit ihr Fleischgerichte, Gemüse und diverses Gebäck.

Muskatnüsse

Diese gemahlenen Muskatnüsse sind die Samen des Muskatbaumes (Myristica fragrans), der aus der Familie der Muskatnussgewächse (Myristicaceae) stammt. Der Name „Muskatnuss“ rührt aus dem Mittellateinischen, wo man die Frucht „nux muscata“ nannte, was übersetzt passenderweise so viel wie „nach Moschus duftende Nuss“ bedeutet.

Die Muskatnuss ist sehr würzig, intensiv und recht bitter in ihrem Geschmack. Besonders gut würzt sie pikante und deftige Gerichte wie herzhafte Eintöpfe und Suppen, aber auch Gemüse (insbesondere Kohlgemüse, Spinat, Schwarzwurzel, Karotten, etc.). Der Klassiker schlechthin ist die gemahlene Muskatnuss wohl in Kartoffelpüree, wobei zu sagen ist, dass sie auch in einem Kartoffelgratin ausgezeichnet schmeckt.

Verfeinern Sie Ihren nächsten Schweinsbraten oder die nächsten faschierten Laibchen mit einer Prise dieses Gewürzes und lassen Sie sich von der reizvollen Note überraschen!
Mit ihrer enormen Würzkraft und ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus ist die Muskatnuss stets mit Bedacht zu verwenden.

Quendel (wilder Thymian)

Der Sand-Thymian (Thymus serpyllum), auch Quendel, Feld-Thymian oder Rainkümmel genannt, ist ein immergrüner, bodendeckender Halbstrauch, der zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört.

Mit seinem charakteristischen, stark würzigen und leicht bitteren Geschmack veredelt dieser geschnittene Quendel nicht nur jegliches Fleisch, Saucen und Dips, sondern auch deftige Suppen und Eintöpfe.

Bockshornkleesamen

Der Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) stammt aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und eine einjährige, krautige Pflanze, die in unseren Breiten leider zu wenig Beachtung geschenkt bekommt.

Während der Bockshornkleesamen fixer Bestandteil von Curry-Mischungen ist und in Nordafrika, Indien, Spanien und im Nahen Osten gerne als Nahrungsmittel und Gewürz verwendet wird, kennen wir ihn, wenn überhaupt, aus Broten oder im Käse.

Schade, denn mit seinem zwar für unsere Gaumen leicht ungewohnten, jedoch hoch aromatischem und angenehmem Geschmack erweist er sich als wunderbares Würzmittel!

Kerbel

Der Echte Kerbel (Anthriscus cerefolium) ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

Mit seinem fein süßlichen, leicht pfeffrigen Geschmack, der an Petersilie, Fenchel und Anis erinnert, eignet er sich hervorragend als Küchengewürz.

Als eine der ersten erntbaren Pflanzen im Frühling findet er häufig Verwendung in österlichen Gerichten, er wird aber auch generell gerne zum Würzen von Salaten, Saucen, Suppen und jeglichem Gemüse eingesetzt.

Kerbel ist ein wichtiger Bestandteil der klassischen französischen Kräutermischung „Fines Herbes“, mit der man gerne Fisch, Fleisch, Omelettes, Suppen, Salate und Saucen verfeinert.

Auch in der bekannten „Frankfurter Grünen Sauce“ darf das köstliche Grün des Echten Kerbels keinesfalls fehlen!

Bärlauch

Bärlauch (Allium ursinum) ist zur Gattung der Lauche zu zählen und gilt in unseren Breiten als geschätztes und im Frühjahr gerne gesammeltes Wildgemüse.
Obwohl die Pflanze grundsätzlich zur Gänze essbar ist, werden meist nur die Blätter zum Verzehr verwendet.

Bärlauch eignet sich ausgezeichnet als Bestandteil von Kräutertopfen als Brotaufstrich, aber auch für Kräuterbutter und für Saucen zum Grillen. Man kann mit ihm auch ein herrliches Bärlauch-Pesto zubereiten oder ihn schlicht über Gemüse oder den Salat streuen.

Fenchel süß

Der Süße Fenchel (Foeniculum dulce) nimmt neben dem bitteren Fenchel eine der beiden Unterarten des Fenchels (Foeniculum vulgare) ein. Bei dem Fenchel handelt es sich um eine krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

In ihrem Geschmack erinnern Fenchelsamen am ehesten an Anis. In unseren Breiten werden sie gerne in Brotmischungen oder diversen anderen Backwaren verwendet.

Liebstöckelblätter

Liebstöckel (Levisticum officinale), auch bekannt unter den Namen Maggikraut, Nussstock oder Luststock, ist eine winterharte Pflanze innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae), die in vielen Gärten in unseren Breiten zu finden ist.

Mit ihrem charakteristischen, stark aromatischen und würzigen Geschmack veredeln diese geschnittenen Liebstöckelblätter viele Gerichte gekonnt. Würzen Sie mit ihnen Ihre Aufstriche, Suppen, Salate und Eintöpfe. Vorzüglich schmeckt (z. B. zum gegrillten Fleisch und/oder Gemüse) eine wenig Kräuterbutter mit geschnittenen Liebstöckelblättern und edlem Natursalz.

Kreuzkümmel

Der Kreuzkümmel (Cuminum cyminum), auch bekannt als Cumin bzw. Kumin, ist eine Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die Hauptanbaugebiete liegen heute im südlichen Mittelmeerraum, in Indien, Indonesien, China und im Iran.

Geschmacklich unterscheidet sich der Kreuzkümmel trotz der Namensgleichheit in seinem Geschmack stark vom Echten Kümmel (Carum carvi). So zeigt er sich als kräftig und scharf, jedoch nicht pfeffrig. Spannend sind die hintergründigen Nuancen aus Zitrone und Anis, welche dem Kreuzkümmel eine herrlich frische Note verleihen.

Cumin ist meist wichtiger Bestandteil von Curry- und Chili con Carne-Gewürzmischungen, ein fixer Pflichtbestandteil vom indischen Garam masala und den arabischen Falafel. In Europa wird er gerne in der griechischen, türkischen Küche verwendet.

Eine sehr beliebte Kombination ist Kreuzkümmel mit dem Samen des Echten Korianders.

Schwarzkümmel

Der Echte Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist eine einjährige krautige Pflanze innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und weder mit dem Echten Kümmel noch mit dem Kreuzkümmel verwandt.

Geschmacklich ist Schwarzkümmel pfeffrig scharf mit einer leichten Bitterkeit. Er erinnert ein wenig an Sesam und Kreuzkümmel und eignet sich als guter Pfefferersatz.

Dieser ganze Schwarzkümmel harmoniert ausgezeichnet mit jeglichem Gemüse und Fleisch, Sie können mit ihm aber auch Süßspeisen, Obstsalate und/oder Chutneys veredeln. Auch werden die hübschen schwarzen Samen gerne über diverse Backwaren wie Brote (Fladenbrote), Kleingebäck und Kuchen gestreut. Des Weiteren ist der Schwarzkümmel oft Bestandteil von indischen Curry-Gewürzmischungen.

Rösten Sie die Samen vor Ihrem Einsatz ein wenig an, so können Sie dadurch deren Geschmack verstärken!

Nelken (Gewürznelken)

Die Gewürznelken, die für dieses Produkt nach ihrer Handernte und Trocknung fein gemahlen wurden, sind eigentlich die Blütenknospen des immergrünen Gewürznelken-Baumes (Syzygium aromaticum) aus der Familie der Myrtengewächse, der ursprünglich auf den Molukken (einer indonesischen Inselgruppe im Pazifik namens „Gewürzinseln“) beheimatet war.

Bereits beim Öffnen der Packung tritt einem der angenehm warme Duft der Gewürznelken gegenüber. In ihrem Geschmack zeigen sie sich als sehr scharf, würzig und angenehm warm.
Aufgrund ihres wohlig-warmen Aromas werden sie in unseren Breiten besonders gerne für vielerlei weihnachtliche Speisen und Getränke verwendet, so werden mit ihnen gerne Lebkuchen und Kekse, aber auch der Weihnachtsbraten (gleich, ob Gans, Wild oder Schwein) und beispielsweise das Rotkraut und der Glühwein damit verfeinert.

Gewürznelken sind zudem ein wichtiger Bestandteil von Currypulvermischungen und machen ein Apfelkompott oder einen Apfelstrudel erst wirklich komplett.

Galgantwurzel

Die Galgantwurzel (Alpinia officinarum), auch Echter Galgant genannt, ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Wie beim Ingwer handelt es sich auch bei der Galgantwurzel botanisch gesehen nicht um eine Wurzel, sondern korrekterweise um ein Rhizom, das bis zu einen Meter lang werden kann.

Galgant und Ingwer ähneln sich nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich und olfaktorisch. So schmeckt und riecht Galgant ähnlich zitronig und scharf wie Ingwer, nur ein wenig milder und schwächer.
Gerne wird er in der Industrie für Gewürzmischungen für Curry, Cola, aber auch Leberwurst verwendet.

Verwenden Sie Ihre geschnittene Galgantwurzel für exotische Saucen, Suppen und Eintöpfe, zudem harmoniert sie sehr gut mit Meeresfrüchten, Kokosnuss und in allen Currygerichten.

Majoran

Der Majoran (Origanum majorana) ist eine ausdauernde krautige Pflanze innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und zählt zu den am häufigsten kultivierten Pflanzen in unseren Breiten.

Durch den Prozess der Trocknung intensiviert sich der Geschmack dieses gemahlenen Majorans, der sich nun als sehr würzig erweist.

Verwenden Sie ihn zum Veredeln sämtlicher Kartoffelgerichte (vom Gratin bis hin zur Ofenkartoffel), Saucen, Suppen oder auch für Fleisch oder Würstchen.

Wacholderbeeren

Der gemeine Wacholder (Juniperus communis) ist eine weitverbreitete Pflanze aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) und auch unter dem Namen Heide-Wacholder bekannt. Seine Früchte, die sogenannten Wacholderbeeren (bei denen es sich botanisch gesehen korrekterweise um Zapfen handelt) sind das einzige Gewürz aus der Gruppe der Nadelhölzer (Coniferales). Zudem zählen sie zu den wenigen Gewürzen, die das gemäßigte bis kühle Klima hervorbringt.

In unseren Breiten ist die Wacholderbeere mit ihrem sehr würzigen, harzigen, leicht süßlichen und zart bitteren Geschmack ein unerlässlicher Bestandteil bei der Herstellung klassischen Sauerkrauts. Besonders gut harmoniert die fein gemahlene Wacholderbeere in dieser 50 g-Packung mit jeglichem Wild (Reh, Hirsch, Hase, Wildschwein, …) und hierbei auch mit jeglicher Zubereitungsart (Ragout, Gulasch, Braten, Steak, …).

Petersilienblätter

Die Petersilie (Petroselinum crispum) ist eine zweijährige Pflanze innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

Ob glatt oder kraus, die Petersilie zählt in unseren Breiten zu den am stärksten verbreiteten Küchenkräutern, ist sie doch beispielsweise Grundbestandteil eines jeden Suppengrüns. Würzen Sie mit Ihren gemahlenen Petersilienblättern diverse Saucen und Aufstriche (insbesondere solche, die auf Milchprodukten basieren). Ob Fleisch, Fisch, Eintopf, Knödel, Kartoffelpüree oder Salat, die Vitaminbombe verleiht jedem Gericht einen geschmacklichen Kick.

In Frankreich wird sie im berühmten Bouquet garni mitgegart, in der Türkei über nahezu jedes Fleischgericht und beinahe alle Kaltspeisen gestreut. In der libanesischen Taboulé ist sie ebenso fest verankert, wie in der Frankfurter/Kasseler Grünen Sauce.

Anis

Kulinarisch wird Anis (Pimpinella anisum) in unseren Breiten in erster Linie zum Backen unterschiedlichster Backwaren verwendet. So ist er häufiger Bestandteil diverser Schwarzbrote und auch zu Weihnachten als Hauptkomponente der bekannten Anisbögen nicht wegzudenken.

Geschmacklich ist Anis recht schwierig zu beschreiben, wobei sein frisches Aroma aber wohl dem von Fenchel am nächsten kommt.

Sehr häufig findet Anis allerdings auch in der Medizin Verwendung, besonders als schleimlösendes, krampflösendes und blähungstreibendes (insbesondere für Babys) Mittel.

Salbeiblätter

Der Echte Salbei (Salvia officinalis), auch Heil-, Garten- oder Küchensalbei genannt, ist eine mediterrane, immergrüne Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die mittlerweile in ganz Europa wächst.

Salbei verströmt einen aromatischen Duft und schmeckt würzig und recht bitter. Aufgrund seiner verdauungsfördernden Wirkung eignet sich dieser geschnittene Salbei besonders gut zum Würzen fettreicher Speisen. Er aromatisiert gekonnt Fleisch- und Fischgerichte, Gemüse, Suppen und Kräuterbutter, in der italienischen Spezialität Saltimbocca ist er neben Kalbsfleisch und Rohschinken eine der drei Hauptkomponenten.

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